Nachhaltigkeitsbewertungsmethoden für disruptive Innovationen wie Carbonbeton im Rahmen des SFB/TRR 280

Grundlagen für eine neue Art zu bauen

Der langjährige Forschungsverbund der RWTH Aachen und der TU Dresden hat für den gemeinschaftlichen Antrag „Sonderforschungsbereich/Transregio 280“ die Bewilligung durch die DFG erhalten. In diesem SFB/TRR mit insgesamt 26 Forschenden werden neue Konstruktionsstrategien für Carbonbeton erforscht, um die Grundlage für das Bauen der Zukunft zu schaffen. Ziel ist es, dass durch den Carbonbeton neue Wege des Konstruierens gefunden werden, die speziell auf die Eigenschaften von Carbonbeton zugeschnitten sind, um langfristig den Stahlbeton zu ersetzen.

Die Kernfrage des Teilprojektes des Instituts für Nachhaltigkeit im Bauwesen lautet: Wie kann Nachhaltigkeitsbewertung so weiterentwickelt werden, dass sie ex ante Nachhaltigkeitsvoraussagen bei der Erforschung materialminimierter Carbonbetonstrukturen ermöglicht und für die Bewertung disruptiver Innovationen genutzt werden kann?

Die Visionen und Ziele des Teilprojekts des Instituts für Nachhaltigkeit im Bauwesen sind:

  • Entwicklung einer umfassenden Methodik zur ganzheitlichen Bewertung aller Nachhaltigkeitsdimensionen und dessen Integration in Entscheidungsprozesse
  • Weiterentwicklung der Bewertungsansätze Environmental Life Cycle Assessment (E-LCA), Life Cycle Costing (LCC) und Social Life Cycle Assessment (S-LCA) auf unterschiedlichem Skalenniveau bezüglich der Eigenschaften disruptiver Innovationen wie Carbonbeton
  • Entwicklung von Indikatoren und Belastungspfadmodellen in der Entwicklungsphase neuer Materialien und Bauteile für einen integrierten Nachhaltigkeitsindex bzw. ein Integrationsmodell

Partner: TU Dresden, RWTH Aachen University, IPF Dresden
Fördersumme: ca. 12 Mio. Euro

Kontakt:
M.Sc. Jana Backes
Tel.: +49 241 80 22765
Mail: jana.backes@inab.rwth-aachen.de